01.03.2018

Zum Rücktritt von Marcus Held von seinen Ämtern in Oppenheim

Den Rücktritt von Marcus Held begrüßen wir sehr. Dazu Rainer Malkewitz, Vorsitzender der Kreis-GRÜNEN: "Die Grundlage für das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger ist integeres Verhalten im Amt. Genau hier liegen schwere Vorwürfe gegenüber Marcus Held vor. Aus unserer Sicht hat er nun den einzig richtigen Schritt vollzogen und gezeigt, dass er bereit ist, weiteren Schaden vom Amt, seiner Partei und der Stadt Oppenheim abzuwenden." Andrea Müller-Bohn, Vorsitzende der Kreis-GRÜNEN ergänzt: "Mit den neuen Anschuldigungen der persönlichen Bereicherung durch Insiderwissen ist eine zusätzliche Ebene erreicht. Sollten die Vorwürfe bestand haben, ist Marcus Held auch als Bundestagsabgeordneter aus unserer Sicht nicht mehr tragbar. Das beschädigt nicht nur das Vertrauen in die SPD, sondern allgemein in Politik. Dies wiederum ist Wasser auf die Mühlen rechter Hetzer. Um dem zu begegnen engagieren wir uns für einen neuen, transparenten und fairen Politikstil in der Zukunft der Stadt Oppenheim sowie im gesamten im Kreis Mainz-Bingen." Ein pikantes Detail soll aber nicht unerwähnt bleiben: Stephanie Kloos, bis gestern noch Fraktionsvorsitzende der SPD Stadtratsfraktion erklärt den Austritt von 6 Fraktionsmitgliedern aus der Fraktion mit folgenden Worten: "Die wirtschaftlichen Vorteile, die sich Marcus Held durch internen Wissensvorsprung erschafft hat, hätte er aufgrund seines Amtes nicht für sich ausnutzen dürfen“ (AZ vom 28.02.2018). Spannend daran ist, dass auch sie selbst privat wirtschaftlichen Vorteil durch die Fehlentscheidungen von Held als Bürgermeister genossen hat. Zum finanziellen Nachteil der hoch verschuldeten Stadt Oppenheim.

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URL:http://www.gruene-mainz-bingen.de/archiv/expand/674688/nc/1/dn/1/